Shopping Cart
0

Altes Brauchtum auf Hohenfried

27.06.2026

Bayerisch Gmain (fb) – Schon seit dem 12. Jahrhundert ist der Brauch, in der Mitte des Jahres – genau sechs Monate vor Heiligabend – zu Ehren des Geburtstages des Apostels Johannes der Täufer ein Johannisfeuer zu entzünden, belegt. Mancherorts werden auch Brunnen und Quellen besonders geschmückt. Die entzündeten Johannisfeuer sollen Dämonen abwehren und die kommende Ernte vor Unwetterschäden bewahren. Bei herrlichem Sommerwetter begingen Bewohner und Mitarbeiter des Kinder- und Jugendbereiches auf Hohenfried mit Musik und Tanz das Fest. Da mit Ende des Schuljahres 25/26 auch drei Jugendliche (Marlon, Arian und Michael) die Johannesschule verlassen, wurden diese nach einer kurzen Ansprache der Gruppenleiter mit dem irischen Segenslied »… bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand« verabschiedet. (Foto: Hohenfried)

In Haus Hohenfried in Bayerisch Gmain wurde ein altes Fest gefeiert. Es geht um den Brauch des Johannisfeuers. Schon seit sehr langer Zeit zünden die Menschen in der Mitte des Jahres ein großes Feuer an. Das ist genau sechs Monate vor Heiligabend und feiert den Geburtstag von Johannes dem Täufer. Früher glaubte man, dass das Feuer böse Geister vertreibt und die Ernte vor schlechtem Wetter schützt. Die Bewohner und Mitarbeiter aus dem Kinder-Bereich und Jugend-Bereich von Hohenfried haben dieses Fest bei schönem Sommer-Wetter mit Musik und Tanz gefeiert. Bei der Feier gab es auch einen Abschied: Die drei Jugendlichen Marlon, Arian und Michael verlassen die Johannesschule am Ende des Schuljahres. Die Gruppenleiter haben eine kurze Rede für sie gehalten. Zum Schluss wurde für die drei Schul-Abgänger ein irisches Segens-Lied gesungen, um ihnen alles Gute zu wünschen.

Veröffentlichung: